Sigur Rós – Viðrar Vel Til Loftárása


4 Antworten auf “Sigur Rós – Viðrar Vel Til Loftárása”


  1. 1 mignon 09. August 2007 um 0:21 Uhr

    Wenn du dieses Video verlinkst, solltest du dir aber auch über eines im Klaren sein: Die gesellschaftlich hochbrisante Aussage des Videos verkehrt sich leider ins Gegenteil, wenn man weiß, dass der eine „Junge“ in Wirklichkeit gar kein Junge ist: Man hatte doch tatsächlich aus Schiss vor möglichen negativen Reaktionen der Eltern oder wem auch immer, „boyish girls“ gecastet! Meiner Meinung nach ist das ein Skandal und führt für mich immer wieder zu einem faden Beigeschmack der ganzen Sache.

    Wenn schon für die _Normalität_ von sich liebenden Jungs eintreten, dann richtig: Also zwei echte Jungs casten. Ist doch schließlich nichts dabei, wenn sich Jungs küssen.

    Übrigens: Die Musik gibt’s auch zu kaufen – inklusive DVD mit dem Musikvideo und nocht anderen Videos und vielen schönen Musikstücken – auf jeden Fall ein Tipp: http://www.amazon.de/Sigur-Ros-CD-DVD/dp/B000093ONR/ref=pd_sbs_m_2/302-4521119-5070406

    Viele Grüße,
    mignon

  2. 2 Administrator 09. August 2007 um 10:02 Uhr

    Interessant, das wusste ich nicht. Dein Argument verstehe ich aber nicht ganz, denn die Aussage bleibt doch die gleiche, egal, von wem die Jungen gespielt werden.

  3. 3 mignon 10. August 2007 um 15:31 Uhr

    Nein, eben nicht!
    Wenn man zeigen möchte, dass es doch eigentlich völlig normal ist, dass sich Jungs gern haben und sich dann nicht traut, tatsächlich zwei Jungen das darstellen zu lassen, dann verkehrt sich die Aussage ins Gegenteil und man zeigt eigentlich nur eins: Dass es eben leider immer noch nicht normal ist, dass die Gesellschaft das ganze immer noch verpöhnt.
    Das ist traurig…

  4. 4 Administrator 10. August 2007 um 15:41 Uhr

    Gibt es denn überhaupt derartige Äußerungen irgendwo? Hast du einen Link, wo jemand sich dazu erklärt? Die Entscheidung, einen Jungen weiblich zu besetzen, kann ja auch ganz andere Gründe haben. So jedenfalls wie das Video jetzt vorliegt, hat es eine Aussage, die ganz unabhängig von der Besetzung zu werten ist. Schließlich ist es an keiner Stelle erkennbar, dass einer der Jungen von einem Mädchen gespielt wird – und nur dann würde die Aussage verwässert.

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