Archiv für Mai 2008

Disparität

Ich möchte auf einen – auch für „Nicht-Betroffene“ – sehr interessanten Thread im „JuFo“ hinweisen: Jungenliebende schreiben – teilweise sehr reflektiert – über das Problem der Disparität der Wünsche in Beziehungen mit Jungen, über das, was Liebe, Beziehung, Freundschaft, für sie ausmacht. Wer Pädophilie verstehen will, sollte das lesen. Das Thema betrifft mich gerade auch akut, vielleicht schreibe ich demnächst etwas darüber.

HATE-Mag erschienen

Die Erstausgabe von „HATE – Das Magazin für Relevanz und Stil“ ist erschienen. Darin befinden sich u.a. allerhand netter Kunstkram und ein ausführliches Interview mit meiner Wenigkeit zur Thematik dieses Blogs. Vollständig lesbar auf hate-mag.com.

Kevin’s Telescope

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So ist das II

„Bist du Mann oder Kind?“, fragt mich ein 6jähriger; schließlich könne ich kein Mann sein, ich habe ja weder Frau noch Kind und spiele außerdem mit fremden Kindern. Es fällt ihm sichtlich schwer zu glauben, dass es auch Männer gibt, die keine Frauen haben.

Famous Brits

In The Night
(by John Cowper Powys)

A cry like a child’s cry lost in the rain
Came to me out of the mist.
I rose and answered that cry again,
But it went sobbing over the plain
And died into the mist.

And where it had been came the scent of flowers
Out of a world’s distress,
With a moan of gathered thunder-showers
And a gasping loneliness.

And the gods with their faces wet with crying,
The old gods strange and wild,
Swept out upon us across the night,
And — oh mystery, mystery infinite!
The gods and the weeping child and I
Laughed and kissed in ecstasy!

(I found this – and other poems – on an interesting site called „Famous British Pedophiles“ about, well, famous British pedophiles like James M. Barrie or Lewis Carroll. And did you know that Bernard Law Montgomery, who „played a major role in the Allied defeat of the Nazi Axis during the Second World War“, liked little boys? ;) )

Sexualmediziner im Kampf für die Normalität

Heterosexualität zwischen genetisch nicht verwandten Menschen ist normal, alles andere krank: diese protonormalistische Strategie zur Aussonderung Andersliebender ist nach wie vor aktuell, wie ein Bericht in der „Welt“ über eine Tagung der „Deutschen Akademie für Sexualmedizin“ zeigt. Dort haben Wissenschaftler und Ärzte über eine „Zunahme sexueller Störungen“ palavert und dabei so einiges bemerkenswertes von sich gegeben:

Immer mehr Jugendliche und auch Kinder fühlten sich unter anderem durch Medien und Internet darin bestätigt, dass mit ihrer sexuellen Orientierung etwas nicht stimme.

Da werden also Jugendliche durch „Medien und Internet“ (sic!) darüber informiert, dass es neben der heterosexuellen Orientierung auch noch andere Möglichkeiten zu lieben gibt und leben das dann evtl. auch aus, und das nehmen Klaus M. Beier, Vorsitzender des Vereins, und seine Kollegen zum Anlass, sich Sorgen zu machen:

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