Archiv für März 2009

Die Legende von der Kinderpornoindustrie

Rechtsanwalt Udo Vetter schreibt in seinem Blog über die Legende von der Kinderpornoindustrie: alle seine Kinderporno-Mandanten „haben die Kinderpornos aus Tauschbörsen, Newsgroups, Chaträumen, Gratisbereichen des Usenet oder aus E-Mail-Verteilern. (…) Kein einziger jedoch hat seine Tauschpartner bezahlt.“ Ministerin Von der Leyen, die ständig vom „Millionengeschäft“ mit Kinderpornos schwafelt und diese zudem völlig falsch definiert, hat schlicht und ergreifend den Bezug zur Realität verloren.

Lindenstraße

Auf EinsFestival laufen täglich um 18 Uhr alte „Lindenstraße“-Folgen. Aktuell ist man bei Folge 706, und einer der Handlungsstränge handelt von einer Freundschaft zwischen einem älteren Mann und einem 9jährigen Jungen. Es gibt zwar keine offenkundige sexuelle Ebene, aber die liebevolle Zuneigung zwischen den beiden ist offensichtlich, und wenn man sich ein wenig mit Pädophilie beschäftigt hat, wird man feststellen, dass eine Beziehung wie diese etwas ist, was viele Pädos anstreben. Hier kann man die Geschichte nachlesen.

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(more of the artist’s work)
(via)

Schockierend

Gleich nach dem Start musste Google der BBC zufolge mehrere Dutzend Aufnahmen aus dem Street-Repertoire löschen. Ein Sexshop-Kunde im Londoner Stadtteil Soho fand sich ebenso ungern auf den Fotos wieder wie ein erbrechender Zecher nahe einem Pub in Shoreditch – von einem möglichen Delinquenten in Camden ganz zu schweigen, der gerade mit der Polizei zu tun hat. Der „Independent on Sunday“ berichtet sogar von nackten spielenden Kindern, die bei einem Sommerpicknick in der Nähe einer Ministerwohnung fotografiert worden seien.

Perverse, Säufer, Verbrecher, sogar (!) nackte Kinder – SpOn kennt sich aus in Sodom & Gomorrha.

Drohmail

Inhaltlich macht dieses Blog zur Zeit ein wenig Pause, das Archiv ist ja auch umfangreich genug. Ich habe allerdings vor eineinhalb Wochen meine erste Drohmail erhalten! Ein „heinz“, der „regelmäßig in allen linken läden in kreuzberg und friedrichshain“ unterwegs ist, möchte mich gerne töten. Wer den Typen kennt, kann ihn ja mal fragen, was das soll.

Zucht

„Zucht“ von Margien Rogaar – ein sehr schöner Kurzfilm (10 Min.) über junge Liebe. (via)

Reaktionen aus der Normalität

Ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen bei der Konfrontation mit dem Unnormalen, einem selbstbewussten Pädophilen nämlich, die Fassung verlieren und den betreffenden Menschen pathologisieren („krank“), bemitleiden oder einfach den Verstand absprechen („selbstbild verzerren“, „konstrukt wahrer machen“), findet man unter diesem Link. Mit dem Inhalt will man sich gar nicht beschäftigen, das Urteil steht von vorneherein fest – ein Armutszeugnis. Da meint sogar jemand, der Blog hier schade „den Kindern“ und müsse verboten werden, denn: „er argumentiert, widerlegt [!!], will beeinflussen (wen auch immer).“ Na, dich z.B.!