Reaktionen aus der Normalität

Ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen bei der Konfrontation mit dem Unnormalen, einem selbstbewussten Pädophilen nämlich, die Fassung verlieren und den betreffenden Menschen pathologisieren („krank“), bemitleiden oder einfach den Verstand absprechen („selbstbild verzerren“, „konstrukt wahrer machen“), findet man unter diesem Link. Mit dem Inhalt will man sich gar nicht beschäftigen, das Urteil steht von vorneherein fest – ein Armutszeugnis. Da meint sogar jemand, der Blog hier schade „den Kindern“ und müsse verboten werden, denn: „er argumentiert, widerlegt [!!], will beeinflussen (wen auch immer).“ Na, dich z.B.!


3 Antworten auf “Reaktionen aus der Normalität”


  1. 1 SnoopyBoy 10. März 2009 um 20:57 Uhr

    „ach schade eigentlich, dass man blogs nicht verbrennen kann….“

    …sagt „frl. krautwurst“

    Was soll man DAZU noch sagen?

  2. 2 SnoopyBoy 10. März 2009 um 21:02 Uhr

    Spannend finde ich den folgenden Satz von einem User, der sich bezeichnenderweiße „kenPlanvongarnüx“ nennt. Er schreibt:

    „argumentativ kann man den kompletten artikel von vorne bis hinten zerpflücken. das ist gar nicht die frage.“

    Wir erfahren:

    Es geht NICHT um Argumente.
    Logisch folgt:

    Es geht nicht um Wissen.
    Es geht nicht um den Diskurs von Wissen!
    Es geht nicht um Meinungen.
    Es geht nicht um Belege.
    Es geht nicht um den fairen Austausch.

    Was ist denn die Frage?

    „kenPlanvongarnüx“ sagt:

    „es ist einfach unglaublich, dass solche menschen versuchen sich auf die bizarrsten arten zu rechtfertigen.“

    „unglaublich mit welcher doppelmoral er sich die dinge so zurechtdreht“

    „und es ist einfach ALLES so unglaublich“

    „dass die kinder das ja alles doch so freiwillig tun, kaum zu glauben.“

    Mit dem Wort „unglaublich“ entlarvt sich „kenPlanvongarnüx“:

    Es geht um den G L A U B E N, um DAS, was G L A U B H A F T ist, um das, was sich quasi F E R N V O N W I S S E N abspiegelt; Es geht um GLAUBE, NICHT UM WISSEN.

    Glaubhaft ist, dass DAS KIND AN SICH pauschal und undifferenziert, rein, unschuldig und asexuell ist und daher kein Interesse, kein Spaß am Sex haben KANN, kein Spaß am Fotografieren haben KANN, weil nicht sein KANN, was nicht sein DARF. Das ist der Glaube über DAS KIND AN SICH, über KINDHEIT im 21. Jhd.

    Bezeichend, was „kenPlanvongarnüx“ sagt:

    „eigentlich reicht ein wort aus, um ALLES, was er sagt ad absurdum zu führen: jugendschutz.“

    KINDER und JUGENDSCHUTZ ist DAS Ziel dieser „Wahrheitsgläubigen“; fundiert auf der konstruierten, GLAUBHAFTEN „Wahrheit“: Das Kind AN SICH / KINDHEIT ist unschuldig, rein, asexuell und UNMÜNDIG! AMEN! Das ist die Dogmatik, die „Normalität“ geworden ist, die „Wahrheit“ geworden ist:

    Nietzsche sagt:

    „Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen, kurz eine Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen, geschmückt wurden, und die nach langem Gebrauch einem Volke fest, kanonisch und verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, daß sie welche sind, Metaphern, die abgenutzt und sinnlich kraftlos geworden sind, Münzen, die ihr Bild verloren haben und nun als Metall, nicht mehr als Münzen, in Betracht kommen.“

    „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne“
    Friedrich Nietzsche
    1873, aus dem Nachlaß

    Was folgt ist ein Verbot der Kritik. Jeder, der HEUTE, in DIESER KULTUR, die „Wahrheit“, das „Dogma der Unschuld des Kindes“ kritisiert und damit den Kinderschutz und die heilige Kuh, die Mutter, angreift, ist

    „verdreht und bigott“ („kenPlanvongarnüx“)
    „ekelhaft“ („kenPlanvongarnüx“)
    „anstrengend zu lesen“ („kenPlanvongarnüx“)
    „ein spinner“ („mauz“)
    „ein krankes schwaches arschloch“ („mauz“)
    „geistig arg steckengeblieben“ („kenPlanvongarnüx“)
    „so krank, so krank.“ („Emma“)
    „bizarr“ („kenPlanvongarnüx“)

    und der redet

    „dämliche scheisse“ („kenPlanvongarnüx“)

    Von diesen strafbaren Beleidigungen (§ 185 StGB) abgesehen, darf man pro-pädophile oder gar pädo-neutrale Autoren im Rahmen der konstruierten Wahrheit, frei und öffentlich Straftaten unterstellen, was an sich eine Verleumdung (§ 187 StGB) ist,

    „Mauz“ sagt:

    „Ich glaube [!!!], der [Text] ist von einem perversen arschloch, das kinder missbraucht“

    Ergo: Autoren, die NICHT die „Wahrheit“ sagen, sind zur Hexenjagd freigegeben, auf diese Autoren, seien es Mr X. („Einblicke in die Kinderpornoszene“) oder der Autor des Blogs „Herbst in der Seele“, darf herumgetrampelt werden, diese dürfen öffentlich beleidigt und verleumdet werden und sie sind per Inquisition, per Glaube, verurteilt, Straftaten zu begehen!

    Faszinierend, dass die User bei „Brigitte“ bzw. ein SEHR großer Teil von Ihnen nicht den Willen besitzt, den Text von Mr. X („Einblicke in die Kinderpornoszene“), um den es geht, zu widerlegen, ihn zu kritisieren, ja teilweise wird offen zugegeben, dass er nur „überflogen“ (mauz) wurde, wodurch dieses Forum dem Leser Informationen, Meinungen und Argumente vorenthält und Emotionen, Frust, Wut und Hass das Bild des Forums trägt. Ich nenne das: „unkontrolliertes Kotzen“! Gewollt ist, Frust, Wut, Aggressionen und Gewalt per Wort und Schrift zu verbreiten, wie es „mauz“ formuliert:

    „würd dem gerne eine reinhauen.“

    Bei aller Liebe, ich frage mich, inwiefern Menschen, die ANDERE MENSCHEN beleidigen, verleumden und verbal mit Körperverletzung bedrohen, sich das Recht herausnehmen, Autoren pauschal und argumentationslos als „gefährlich“ zu bezeichnen, wenn sie sich selbst wohl nicht einmal unter Kontrolle haben!

    Schamlosigkeit, Freiheit und Autonmie der Sexualität, Selbstbestimmung in der Sexualität, Einvernehmlichkeit in Freundschaften? Vertrauen? Spaß am Sex? Lust am Sex? Doktorspiele mit Erwachsenen? All das sind quasi keine Themen mehr, sie werden von der Dogmatik zerissen, verworfen, als „Lüge“ diffamiert und werden zu „Tabus“. Menschen mit Kritik, Skepsis und Zweifel an der „Wahrheit“ werden gedemütigt und entmüdigt, der Kritiker wird ENTMACHTET. Genau DAS, die Entmachtung der Kritik über die Sprache, DAS ist die „Lingua Tertii Imperii“, die Sprache des Faschismus, wie sie von Klemperer analysiert wurde.

    Daher ist es NOTWENDIG,

    dass wir Freidenker uns NICHT ENTMÜNDIGEN LASSEN,
    dass es IMMER MEHR Blogs, wie z.B. DIESE hier gibt,
    dass wir REDEN und SCHREIBEN

    WEGEN der Freiheit des Denkens!

    Unabhängig von jeder Wahrheit können wir Anormalen es uns nicht leisten, uns entmündigen zu lassen! Wir müssen uns befähigen, dass wir die konstruierte „Wahrheit“ SICHER RELATIVIEREN KÖNNEN, indem wir z.B. aufzeigen, dass Kinder sehr wohl nicht nur unschuldig, rein und asexuell sind, sondern sehr wohl auch schamlos, selbstbestimmt und sehr sexualisiert sein können und dass Kinder ihre Lust und ihren Spaß am Sex sehr wohl auch mit Erwachsenen ausleben WOLLEN, nicht alle, aber viele sind dafür offen. Das zeigen Belege von Rind et al. (1998), von Sandfort (1986), das zeigt die Entwicklungspsychologie von Freud, der KLAR feststellte, dass Kinder ab 4 Jahren bereits LUST empfinden KÖNNEN und dass daher Schutz vor Sex kein Schutz, sondern REPRESSIVE GEWALT am jeweiligen Kind ist, dass Lust und Sex, statt Unschuld und Unmündigkeit erleben WILL, weil es frei und autonom sein will, bei aller Orientierung, das es sucht!

    Wir Pädophilen müssen immer mehr Dogmatiken anzweifeln, müssen Systeme von Unschuld, Unmündigkeit, von Adultismus und Herrschaft hinterfragen, nicht um uns zu rechtfertigen, sondern um Kinder vor dieser repressiven, militanten Gewalt des Kinderschutzes aufzuklären!

    ..und all das geht natürlich NUR in einer aufgeklärten, offenen, freien und daher autonomen Gesellschaft, in der Argumente zählen, in der NICHT Verleumdungen, Beleidigungen und Bedrohungen hervorgeholt werden, in der NICHT vor lauter Frust und Wut Menschen diskreditiert und diffamiert, in der Menschen NICHT entmündigt werden!

    In dem Sinn:

    Kritik ist:

    „…die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden. […] „Nicht regiert werden wollen“ heißt schließlich: nicht als wahr annehmen, was eine Autorität als wahr ansagt, oder jedenfalls nicht als wahr annehmen, weil eine Autorität es als wahr vorschreibt. Es heißt: etwas nur annehmen, wenn man die Gründe, es anzunehmen, selber für gut befindet.“

    Michel Foucault: „Was ist Kritik?“, Berlin, 1992.

    Liebe Grüße,
    SnoopyBoy

  3. 3 Difficult is Easy 11. März 2009 um 0:29 Uhr

    @snoopy boy:
    so wie ich das verstanden habe, war frl. krautwurst kommentar eher ironisch gemeint, um mal klar zu machen wohin die hetze der anderen diskutanten führt.

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