Immer alles das Gleiche

Dass in der medialen Berichterstattung zum Thema Kindesmissbrauch alles mögliche zusammengeworfen wird, was nicht zwangsläufig zusammengehört – Pädophilie, Sadismus, sexuelle Handlungen usw. – ist nicht neu. Auf ein besonders infames Beispiel sei hier exemplarisch kurz hingewiesen: SpOn berichtet unter der Überschrift „Missbrauch im Kloster Ettal: Pater stellte Fotos halbnackter Schüler ins Web“ vor allem über körperliche Misshandlungen sadistischer Natur und nur in einem kleinen Absatz über die in der Überschrift genannten Fotos, die der betreffende Pater „auf Homosexuellen-Plattformen“ hochgeladen habe. Journalismus heißt bei SpOn also offenbar, körperliche Züchtigungen, Vergewaltigungen, Streicheln, das Hochladen nicht-pornographischer Fotos usw. als „Missbrauch“ in eins zu setzen und dabei nebenbei noch eine homophobe Breitseite abzufeuern. Und die Leute kaufen es ihnen ab.


2 Antworten auf “Immer alles das Gleiche”


  1. 1 bajaz 22. März 2010 um 10:48 Uhr

    Wir sollten etwas mehr darauf achten, dass es beim „Kindesmissbrauch“ oft auch gegen die Homosexualität allgemein geht, die noch weitgehend unakzeptiert und von Verführungsvorstellungen verstellt ist.

    Wenn ich allerdings sehe, wie viel mehr Homosexualität praktiziert wird von Männern, die sich als hetero oder vielleicht noch bi verstehen, dann gibt das auch wieder Sinn!

    Die realen Minderheiten sind sowohl notorisch Homosexuelle, als auch überzeugte Heterosexuelle…

  1. 1 Skan­dal: Jede Menge Kindesmissbrauch in Schu­le, In­ter­nat, Kir­che! « h i d s Pingback am 21. März 2010 um 14:02 Uhr
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