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1 Antwort auf “:-)”


  1. 1 Jerry Hoss PhD 08. April 2012 um 12:11 Uhr

    Cooler song, die Kleine erinnert mich an meine eigene Thai-Tochter (jetzt 20 und Musikstudentin, aber singt keinen Punk). Knorkator könnte vielleicht diese 2 meiner Gedichte vertonen:

    Kindergebet an die Märtyrerin Anna von Königswinter
    (geb 2.1.2001, ermordet am 23. 7. 2010) :

    Händchen falten, Köpfchen senken
    und an die kleine Anna denken!

    Oh Heilige Anna von Königswinter!
    Beschütze uns arme Pflegekinder
    Vor Rabeneltern, amtlich bestallt.

    Du wurdest nur neun und bist schon tot.
    Der Staat gab dir karges Heim und Brot
    Bei Folter-“Pflege“-Eltern.

    Du ranntest fort, spritterfasernackt,
    Dafür wurdest Du wieder eingeknackt.
    Es grinsten die Sadisten,

    Ertränkten Dich in der Badewanne.
    Jugendamt meinte: „War nur eine Panne“,
    Jetzt fehlen hundert Akten.

    Einst killte Siegfried den Drachen hier,
    Kleine Kinder fraß das Ungetier
    Zum Lunch und zum Dinner.

    Ein Drache wütet noch immer hie
    Sein Name ist Kinderschutzbürokratie.
    Wer wird Drachenkiller?

    Als Menschenopfer für den Bürokratius-Götzen,
    Als Märtyrerin zu unser aller Entsetzen,
    Starbst du für alle Kinder in Not.

    Oh Heilige Anna mit der Brille,
    Geschehen soll Dein letzter Wille:
    Liebe statt Obrigkeit!
    Freiheit statt Angst!

    Der Fluch der Anna von Königswinter Von Jerry Hoss 2011-12
    (Hochdeutsch oder rheinisch)
    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so sauer bin.
    Eine Story aus neulichen Zeiten, die geht mir nicht aus dem Sinn:

    In Honnef am schönen deutschen Rhein
    da starb ein kleines Mägdelein.

    Es war die grad mal neunjähr‘ge Anne,
    ersäuft in einer Badewanne.

    Jetzt spukt ihre Seele in Seen und Teichen.
    Im Flusse raunt sie mit Wasserleichen:

    „Neun Jahre nur lebte ich auf Erden,
    neun Jahre werd‘ ich groß und stark und schöner werden
    im Sarg. Mit achtzehn werde ich dann stehen
    am Ufer, wo mich die geilen Schiffer sehen.

    Splitternackt, wie ich durch den Hausflur rannte
    und niemand mir half, den ich dort kannte.

    Nackt wurde ich dann auch ertränkt,
    Sadisten haben mir null Gnade geschenkt.

    Neun Jahre wuchs mein güldnes Haar,
    von Scheitel bis Sohle weht’s jetzt wunderbar.

    Mein Busen wogt, die Hüften schwingen,
    um Schiffer vom Kurse ab zu bringen.

    An Kribben und Klippen zerschellen dann Frachter,
    Musikdampfer, Tanker und Ruderachter.

    Chemie und Öl soll‘n verpesten den Rhein,
    er wird nie wieder der selbe sein.

    Neun Jahre wachsen auch meine Zähne und Krallen,
    denen Käptns und Matrosen dann verfallen.

    Mannschaften, Passagiere werde ich fressen.
    Annas Seele wird nie vergessen.

    So lange wird wirken mein Rachefluch
    bis ich erwische das Jugendamt auf Schiffsausflug!

    In Goarshausen wütet noch immer Loreley.
    Jetzt habet ihr der Wasserhexen zwei!

    Die zweite bei Rhein-Kilometer Sechs Vier drei!“

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