Archiv für Februar 2012

Selbstimmunisierung

Es kann nicht sein, was nicht sein darf – in Sachen „Kinderschutz“ gilt diese Formel immer noch. Anhand der Rezeption eines Erfahrungsberichts über sexuelle Kindheitserfahrungen mit Männern in der Zeitung „Die Welt“ zeigt sich das ganze Elend der hermetischen Abriegelung des eigenen Denkens gegenüber verpönten Ansichten: Plötzlich zählt auch für sog. Kinderschützer nicht mehr die eigene und richtige Forderung danach, dem Kind immer zu glauben. Denn der Junge (bzw. der heutige Mann) wird aufgrund seiner Erfahrungen im Vorhinein als unglaubwürdig, geisteskrank, böse definiert. Zur genauen Analyse hier klicken

Die Angst vor sich selbst?

Auf taz.de ist ein Artikel über einen Pädophilen erschienen, der Angst vor sich selbst hat: „Eigentlich schließt Tobias aus, dass er auf ein Kind losgeht. (sic!) Doch wird er sich immer unter Kontrolle haben?“ Dabei suggeriert der Artikel, dass das ein typisches Pädophilenproblem sei. Das ist es natürlich nicht – dieser Quatsch kommt in allen Sexualitäten vor, sobald man für sich bewusst entschieden hat, dem eigenen Verstand nicht mehr zu trauen – aus mangelndem Selbstvertrauen oder Ideologie heraus. Zwei gute Kommentare dazu dokumentiere ich hier, damit sie bei evtl. Löschung nicht verloren gehen: